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Profil Dr. med. Uwe Hellenbrand

UH: Die Freude an der Technik, an der Bildgebung und die Diagnostik selbst sind meine Leidenschaft – Eigenschaften, die einen guten, erfolgreichen Radiologen ausmachen. Das Engagement dafür, wie man die Qualität der Bildgebung weiter steigern kann, ist für mich von größter Bedeutung.

Der Wunsch, Medizin zu studieren stand für Dr. Uwe Hellenbrand schon als kleiner Junge fest. Die klare Entscheidung für die Fachrichtung Radiologie fiel im Laufe des Studiums in Hannover (1985-1992).

Dr. Hellenbrand fasziniert die Radiologie aufgrund ihrer klaren Technik und Bildgebung. Sie ermöglichen eine präzise und qualifiziert hochwertige Diagnostik. Radiologie bedeutet für ihn sehen, analysieren, diagnostizieren. Da speziell diese Fachrichtung als sehr technisch empfunden wird, liegt der persönliche Anspruch Dr. Hellenbrands darin, die Hemmschwelle vor den technischen Geräten, dem CT und MRT, mit viel Sensibilität zu nehmen.

Für Dr. Hellenbrand ist es von größter Bedeutung, die Vorgeschichte und Anamnese seiner Patienten mit der radiologischen Bildgebung im Patientengespräch zusammenzuführen. Aus diesem Grund ist das persönliche Gespräch mit dem Patienten für ihn so wichtig, denn die Ursachen für körperliche Beschwerden sind so individuell wie der Mensch selbst. Die Untersuchungsergebnisse werden von
Dr. Hellenbrand erläutert und der Kausalzusammenhang zwischen Symptomen und Diagnose wird geprüft. Professionalität bedeutet für ihn, dass nicht nur Fachwissen zu einem guten Untersuchungsergebnis führt, sondern die Menschlichkeit im Umgang mit seinen Patienten genauso relevant ist.

Dr. med. Uwe Hellenbrand praktiziert seit dem 1. September 2000 mit Dr. med. Michael Finkenstaedt und PD Dr. med. Rainer Maas in der Praxis Radiologie Hamburg.

3 Fragen, 3 Antworten - Kurzinterview mit Dr. Uwe Hellenbrand

Wie gehen Sie mit Angstpatienten um, speziell auf die Kernspintomographie bezogen?

UH: Hier kommt das persönliche Gespräch mit dem Patienten zum Tragen. Wir erklären präzise den Ablauf für die MRT. Selbst bei Angstpatienten können wir auf diese Weise die Hemmschwelle abbauen. Es ist wichtig, mit Einfühlungsvermögen zu arbeiten, ohne Zeitdruck. Denn für eine Untersuchung im Kernspintomographen sollte der Patient entspannt sein. Das ist nur möglich, wenn man ihm auch die nötige Zeit dafür lässt. 90 Prozent unserer Patienten, auch mit Platzangst, kommen ohne ein Beruhigungsmittel aus.

Was ist das Besondere an Ihrem Beruf?
UH: Die enorme Vielseitigkeit. Egal, ob der Körper in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist oder innere Organe in Ihrer Funktion beeinträchtigt sind, es ist eine großartige Herausforderung, jedes einzelne Krankheitsbild genauestens zu erkennen und zu helfen. Darüber hinaus macht es einfach Spaß, mit so vielen verschiedenen Menschen in Kontakt und ins Gespräch zu kommen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Radiologie?
UH: Die Radiologie gewinnt massiv an Bedeutung, gerade die Kernspintomographie, aber auch die Computertomographie und die Interventionelle Radiologie. Dies gilt sowohl für die Diagnostik als auch die Therapie. Gerade im Bereich der Interventionellen Radiologie, wo wir uns auf die Schmerztherapie konzentrieren, gibt es rapide Fortschritte in der Katheterdarstellung, Tumorembolisationen und Biopsien, die CT- oder MRT-gesteuert werden. Durch minimalinvasive Verfahren können viele Operationen vermieden werden.  Auch die Gerätetechnik entwickelt sich rasant. Die Zukunft wird weitere Fortschritte in der Kernspintomographie bringen. Die klassischen Röntgenbilder, wie vor 30 Jahren, haben heute fast ausgedient.

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