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Profil Dr. Michael Finkenstaedt
Faszination Radiologie und der menschliche Körper

MF: Die Arbeit als Radiologe, Detektiv zu spielen und heraus zu finden, was dem Patienten fehlt, faszinierte mich seit Beginn meiner medizinischen Laufbahn (1984). Mit dem Blick auf die ersten Röntgenbilder stand der Entschluss fest, mich auf diesem Gebiet zu spezialisieren.

Seit Kindesalter habe ich mit großer Begeisterung am Orientierungslauf teilgenommen. Mein daraus resulltierendes, ausgeprägt visuelles Gedächtnis, die Gabe, kleinste Veränderung optisch schnell erfassen zu können, ist heute maßgebend für meine Arbeit als erfolgreicher Radiologe.

Im Mittelpunkt steht der Patient
Gerade bei Menschen, die regelmäßig körperlichen Anstrengungen gewachsen sein müssen, spielt Sorgfalt eine sehr große Rolle. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine gründliche Anamnese das beste Rezept ist, den persönlichen Beschwerden auf den Grund zu gehen und entsprechend der individuellen Bedürfnisse des Patienten zu handeln. Auf diese Weise bleiben sowohl die Gesundheit als auch eine hohe Lebensqualität so lange wie möglich erhalten. 

Wegweisend waren für Dr. Michael Finkenstaedt auch die positiven Erfahrungen an der Uniklinik Scott & White Temple Texas, an der er die Arbeitsweise seiner amerikanischen Kollegen intensiv kennen- und schätzen lernte (1995-1996). Hier festigte sich seine Überzeugung: brillante Bilder, hoch entwickelte Technik und eine exakte Diagnose sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. 

3 Fragen, 3 Antworten - Kurzinterview mit Dr. Michael Finkenstaedt

Was ist für Sie entscheidend innerhalb einer guten Arzt/Patienten Beziehung?
MF: Als Arzt steht für mich die Gesundheit meiner Patienten an erster Stelle. Als Spezialist für die Kernspintomographie habe ich die Verantwortung, explizit darüber Aufschluss zu geben, was die Untersuchung ergeben hat. Mein Ziel ist, das beste Bild zu liefern – als Voraussetzung für die exakte Diagnose.

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit als Radiologe?
MF: Einem Menschen zu guter Gesundheit zu verhelfen, empfinde ich als sehr erfüllend. Ganz besonders, wenn ich meine Patienten mittels der Schmerztherapie innerhalb kürzester Zeit von ihren Beschwerden befreien kann und sie wieder aktiv am Leben teilnehmen können. Wussten Sie, dass 98 von 100 Bandscheibenvorfällen ohne Operation therapiert werden können? Wir haben nicht nur durch unser Wissen, sondern auch durch unsere moderne Technik heute herausragende Möglichkeiten, Erkrankungen zu heilen und Beschwerden zu lindern.

Was bringt die Zukunft in der Radiologie?
MF: Durch immer sensiblere und schnellere technische Geräte können wir laufend bessere Untersuchungsergebnisse erzielen. Die Kernspintomographie dauert zum heutigen Zeitpunkt nur noch 20 Minuten und die Bilder sind derart hoch aufgelöst, dass jeder Nerv im Körper dreidimensional abgebildet werden kann. 

Dr. Michael Finkenstaedt: Dissertation bei Prof. Dr. K. Rittmeyer (Leiter der Abteilung für Neuroradiologie der Universität Göttingen) über Technik und Anwendung der kranialen dynamischen Subtraktions-Computertomographie. Promotion zum Dr. med. am 15.12.1992

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