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CT - Computertomographie

Die Suche nach Kalk und Verkalkung ist eine der wichtigen Fragestellungen in der Computertomografie. Die Computertomografie ist sehr empfindlich in der Darstellung von Kalkstrukturen, die sich in unseren Knochen, unseren Gelenken und auch in Prellungen oder Hämatomen befinden. Auch Leber oder beispielsweise Lymphknoten können verkalken.
Lunge und Torax werden mit dem Computertomographen exzellent untersucht. Ein großer Vorteil gegenüber der Kernspintomographie.
Ersatzweise wird der Computertomograph gebraucht, wenn ein Patient einen Herzschrittmacher trägt und nicht in dem Magnetresonanztomographen untersucht werden kann.  

Die Computertomographie ist ein spezielles Röntgenverfahren und kann eine Vielzahl an Bildern unseres Körpers aus verschiedensten Winkeln erstellen. Diese Bilder nennen wir Schichtaufnahme oder auch Schnittbild.

Der Patient wird in der Regel auf dem Rücken liegend in den Computertomographen gelenkt. Die Röntgenröhre fährt nun auf einer Kreisbahn um den Patienten herum und sendet elektronmagnetische Wellen durch die zu untersuchende Körperregion.
Gegenüber der Röntgenröhre befinden sich empfindliche Messinstrumente, die die aus dem Körper empfangene Energie aufnehmen und zur Errechung einer bildhaften Darstellung an einen Computer senden.
Die berechneten Werte zeichnen sich anschließend auf der Schichtaufnahme in unterschiedlichen Graustufen ab. Diese Schichten können 1 mm groß sein oder auch 10 mm, je nachdem, wie groß das Organ ist, das man untersuchen möchte. Die Erstellung der Schnittbilder ist nahezu geräuschlos und fortlaufend. Nach beispielsweise ca. 10 Minuten hat man etwa 40 Schichten aufgenommen.
Diese Darstellung von inneren Organen, unserem Körpergewebe oder unseren Knochen ermöglicht ein sehr viel genaueres Bild als eine normale Röntgenaufnahme, bei der ausschließlich das Volumen einer Fläche wiedergegeben wird. Die Abbildung einzelner Schichten dieser Körperregion im CT ist wesentlich differenzierter.